So lesen Sie Arzneimitteletiketten richtig

Der Beginn eines neuen Arzneimittelregimes kann eine entmutigende Aussicht sein. Glücklicherweise gibt es in Australien strenge Anforderungen an die Kennzeichnung von verschreibungspflichtigen und rezeptfreien Arzneimitteln.

Bevor Sie ein neues Medikament einnehmen, ist es eine gute Idee, das Etikett gründlich zu lesen. Dies informiert Sie nicht nur über Sicherheitsbedenken oder Nebenwirkungen, sondern die Etiketten von Arzneimitteln enthalten normalerweise auch Anweisungen für die effektivste Verwendung des Arzneimittels.

In Australien fallen die Kennzeichnungsstandards für Arzneimittel in die Zuständigkeit der Therapeutic Goods Administration (TGA), die wiederum Teil des Bundesgesundheitsministeriums ist. Hier sind die wichtigen Dinge, auf die Sie laut TGA auf Ihrer Schachtel oder Flasche achten sollten.

Wirksame Bestandteile
Die oberste Zeile eines australischen Arzneimitteletiketts zeigt die Anzahl der Tabletten (oder die Flüssigkeitsmenge), den Markennamen des Medikaments und seine Stärke. Direkt unter dieser Zeile steht die wohl wichtigste Information auf dem Etikett – der Wirkstoff.

Der Wirkstoff ermöglicht es dem Arzneimittel, auf den Körper einzuwirken. Beispiele für Wirkstoffe sind chemische Verbindungen wie Paracetamol, Ibuprofen und Insulin.

Obwohl der Wirkstoff das Medikament wirksam macht, kann er auch negative Nebenwirkungen verursachen, daher ist es wichtig zu wissen, was Sie einnehmen.

Richtungen
Unter den Wirkstoffen befindet sich die Gebrauchsanweisung. Diese Informationen sind entscheidend, um sicherzustellen, dass Sie das Arzneimittel sicher und richtig anwenden.

Verschreibungspflichtige Medikamente in Australien haben ein patientenspezifisches Etikett mit Anweisungen, die vom Hausarzt des Patienten auf seine spezifischen Umstände zugeschnitten sind. Dies sind oft Anweisungen wie „mit Nahrung einnehmen“, aber auch „bedienen Sie keine schweren Maschinen“, während Sie das Medikament einnehmen.

Medikamente, die ohne Rezept gekauft werden, müssen Anweisungen darüber enthalten, wie viel und wie oft eingenommen werden soll. Aus Platzgründen werden die Informationen auf dem Etikett oft in einem Beipackzettel in der Schachtel näher erläutert.

Warnungen
Dies ist eine weitere äußerst wichtige Zeile auf Ihrem Arzneimitteletikett. Die Warnhinweise enthalten Sicherheitsdetails über das Medikament.

Bei nicht verschreibungspflichtigen Medikamenten finden Sie in der Regel Details, z. B. wer es nicht einnehmen sollte (z. B. schwangere Frauen oder Personen mit Herzproblemen), wann Sie das Medikament absetzen sollten und welche Nebenwirkungen das Medikament haben könnte.

Bei verschreibungspflichtigen Arzneimitteln kann Ihr Hausarzt oder Apotheker ein zusätzliches Etikett mit Warnhinweisen speziell für den einzelnen Patienten anbringen.

Aufbewahrungshinweise
Viele Arzneimittel werden schnell abgebaut – und können gefährlich werden, wenn sie falsch gelagert werden. Das Etikett enthält Aufbewahrungshinweise wie „unter 30 Grad lagern“, „Sonneneinstrahlung vermeiden“ oder „im Kühlschrank aufbewahren“.

Verfallsdatum
Wie alles andere, was Sie Ihrem Körper zuführen, sollten Arzneimittel nicht über ihr Verfallsdatum hinaus verwendet werden. Auf Arzneimitteletiketten wird das Verfallsdatum normalerweise im Monat/Jahr-Format angezeigt, sodass der 23.05. im Mai 2023 ablaufen würde.

Abgelaufene Arzneimittel sollten in einer Apotheke zurückgegeben werden, um eine sichere Entsorgung zu gewährleisten.

Lesen Sie die Etiketten immer gründlich durch, bevor Sie ein neues Medikament einnehmen? Was ist die seltsamste Nebenwirkung, die Sie auf einem Etikett bemerkt haben? Lassen Sie es uns im Kommentarbereich unten wissen.

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