Die erste Augenoperation und das erste Augenimplantat in der Geschichte 2800 v

Ob Sie es glauben oder nicht, künstliche Augen gibt es seit Tausenden von Jahren. Neben der Verbesserung des Aussehens des Patienten, der das künstliche Auge benötigt, verhindern künstliche Augen auch, dass Gewebe in der Augenhöhle überwuchert, und verhindern, dass Fremdkörper ohne Verband oder Augenklappe in das Auge gelangen.

Obwohl die Prothetik wie eine neuere medizinische Entwicklung erscheinen mag, hat sie tatsächlich einen der ältesten Ursprünge in der Medizingeschichte. So wurde 2006 in der „verbrannten Stadt“ im Iran die älteste Augenprothese der Welt entdeckt.

Archäologen stellten fest, dass dieses Auge etwa aus der Zeit von 2900 bis 2800 v. Chr. stammt und immer noch eingebettet in der Augenhöhle eines Frauenschädels gefunden wurde.

Die Entdeckung dieses Auges enthüllt die alte Geschichte der Prothetik, einschließlich Augen, Beine und Arme. Die detaillierte Handwerkskunst des Auges offenbart auch frühe Ideen in Bezug auf Licht, Sehvermögen und den Zweck von Prothesen. Durch die Analyse der Struktur, des Standorts und des Zwecks der antiken Prothese können wir mehr über die verbrannte Stadt selbst ableiten und darüber, wie diese Schöpfung den medizinischen Fortschritt im Laufe der Zeit geprägt hat.

Das älteste falsche Auge der Welt wurde 2006 in der „verbrannten Stadt“ im Iran entdeckt und stammt aus den Jahren 2900-2800 v. (Nationalmuseum für Vorgeschichte und Ethnographie Pigorini)

Irans verbrannte Stadt und das älteste künstliche Auge aller Zeiten

Shahr-e Sukhteh ist die archäologische Stätte einer antiken städtischen Siedlung aus der Bronzezeit im heutigen Südosten des Iran.

Diese Stätte wird „die verbrannte Stadt“ genannt, weil der größte Teil der Stadt durch mehrere Brände ab etwa 3200 v.

Aufgrund des Alters der an der Stätte entdeckten Artefakte glauben Archäologen, dass die Stadt um 2350 v. Chr. Verlassen wurde, obwohl unklar ist, ob ein Feuer der letzte Grund für die plötzliche Aufgabe der Stadt war.

Seit 1997 wurden in Burnt City mehrere Ausgrabungen durchgeführt. Zu den berühmten Entdeckungen an der Stätte gehören ein altes Würfelspiel, ein Schädel, der eine alte Gehirnoperation zeigt, eine Marmortasse und ein verziertes Stück Leder aus der Bronzezeit.

Die interessanteste Entdeckung war jedoch das älteste bekannte falsche Auge der Welt im Jahr 2006. Das Auge wurde in den Überresten einer Frau gefunden, die auf sechs Fuß groß geschätzt wird, und physische Beweise des Auges bestätigen, dass es eher während ihres Lebens getragen worden wäre als nach ihrem Tod eingefügt.

Sie schätzten, dass die Frau zum Zeitpunkt ihres Todes zwischen 25 und 30 Jahre alt war.

Archäologen, die das künstliche Auge entdeckten, sagen, dass die Augenprothese aus einer Mischung aus natürlichem Teer und tierischem Fett bestand, die es wahrscheinlich während seiner Verwendung vor 4.800 Jahren feucht und haltbar hielt. Augenforscher waren fasziniert von der detaillierten Handwerkskunst.

Das Auge hatte einzelne Kapillaren, die mit weniger als einem halben Millimeter dickem Golddraht gezogen waren. In die Stirn wurde eine kreisförmige Pupille geschnitzt, um die parallele Linien gezogen wurden, um eine rautenförmige Iris zu bilden.

Auf beiden Seiten des künstlichen Augapfels wurden zwei Löcher mit Golddraht gefunden, die zeigten, wie das Auge in seiner Augenhöhle geblieben wäre. Dieser weiche Golddraht hätte das Einführen sanft gemacht und dennoch die nötige Unterstützung geboten, damit das Auge nicht herausfällt. Sie hätten auch dazu beigetragen, das Auge sanft in seiner Höhle bewegen zu lassen.

Diejenigen, die das Auge untersuchten, schlossen daraus, dass es getragen worden war, als die Frau noch am Leben war, aufgrund von konserviertem Augenlidgewebe, das am Auge geklebt worden war.

Sie fanden auch Hinweise aus diesem Gewebe und dem umgebenden Gewebe auf dem Schädel der Frau, dass sie möglicherweise einen Abszess auf ihrem Augenlid entwickelt hat, weil es beim Blinzeln gegen das künstliche Auge gerieben hat.

Archäologen fanden mehrere Tongefäße, Zierperlen und Schmuckstücke in der Grabstätte der alten Frau. Sie fanden auch einen Ledersack und einen Bronzespiegel, die beide noch in ausgezeichnetem Zustand waren. Diese Entdeckungen veranlassten Archäologen zu der Annahme, dass diese Frau einen hohen sozialen Status hatte und möglicherweise ein Mitglied der königlichen Familie war.

Nur Personen mit bedeutendem sozialem Status hätten solch kunstvollen Schmuck, Ton, Leder und Kupfer gehabt. Dies würde auch ihren Grund für ein falsches Auge unterstützen. Wenn sie in einer Machtposition oder in einem hohen Rang gewesen wäre, hätte sie das Auge benötigt, um ihr körperliches Erscheinungsbild zu erhalten, und wäre eine der wenigen gewesen, die über die finanziellen Mittel verfügt hätte, um ein künstliches Auge, das zu ihr passte, individuell anzupassen.

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